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Alternativen zum Wahl-O-Mat

Wer in Sachen Europawahl noch orientierungslos ist, kann den Wahl-O-Mat nicht mehr nutzen. Nach einer Klage der neuen Partei Volt hat ein Gericht den
Vorwurf, Kleinparteien würden dort benachteiligt, anerkannt.  Die Bundeszentrale für politische Bildung hat jetzt die Wahl: Klagen - oder die Software überarbeiten. Was jetzt? Nun, schlechtenfalls sagt der Faule, dann wähle ich eben nicht. Bestenfalls sucht der gewissenhafte Europäer jetzt nach Alternativen. Und wird fündig: Vote Swiper und Your vote matters. Schaut man sich beide Entscheidungshilfen mal genauer an, stellt man fest: Ups, ist ja gar nicht so übel, dass der Wahl-O-Mat offline ist. Beide Hilfen bieten seriöse Fragen, der Vote Swiper  lässt sogar einen direkten Vergleich mit dem Wahlkampfprogramm zu. Your vote matters ist sogar noch komplexer, hier wird ein guter Vergleich geboten und zwar aller 41 Parteien. Die Infos lassen sich sogar bis zu den einzelnen Abgeordneten „runterbrechen“, vorausgesetzt, die haben sich registriert. Also, liebe Wähler, dranbleiben. Sehen wir es doch einfach als interessante Spielerei.

Lieschen Müller vererbt „ihr Europa“

41 Parteien: Wem gebe ich meine Stimme? Manch Bürger ist noch unentschlossen. Foto: Rü

Bocholt. (fren) Die meisten Bürger setzen am 26. Mai gezielt ihr Kreuzchen. Es gibt aber auch noch die, die sich im 41 Parteien-Dschungel nicht zurechtfinden. Dabei braucht es nicht einmal zehn Minuten, um in Sachen Stimmabgabe „den Pfad zu finden“.  Zehn Minuten, die möglicherweise sogar Lust machen, mehr Zeit für Europa zu investieren.  Wir haben den Bocholter Europa-Experten Sebastian Borgert (EDIC) mit Lieschen Müller* (69, verh.,  Kinder, Hund) konfrontiert, einer fiktiven Person, die sich wenig für Politik interessiert und unentschlossen ist, wen sie wählen soll. Was Lieschen aber weiß, ist: Nicht wählen ist ein No Go...

 

Das fiktive Interview lesen Sie in der Ausgabe vom 18. Mai.

Bocholter CDU setzt 2020 auf Kerkhoff

Thomas Kerkhoff ist noch Bürgermeister in Gescher, möchte aber 2020 ins Bocholter Rathaus. Foto: M. Beckmann

Bocholt. (beck) Thomas Kerkhoff möchte Bürgermeister in Bocholt werden. „Ich will das und traue mir den Posten auch zu“, erklärte der 37-jährige Jurist, der aktuell Bürgermeister in Gescher ist, jetzt selbstbewusst gegenüber dem Bocholter Report. Gescher sei ihm in den vergangenen vier Jahren ans Herz gewachsen, aber er möchte nun zurück zu seiner „alten Liebe Bocholt“, wo er von 2002 bis 2005 eine Ausbildung zum gehobenen Dienst absolvierte. „Wenn sich so eine Chance bietet, sollte man sie am Schopfe packen.“
„Thomas hat sich nicht bei uns beworben“, stellte Lukas Kwiatkowski, Vorsitzender des CDU-Standverbandes, anders lautende Berichte klar. „Die Bocholter CDU ist zwar stark besetzt“, erklärte er, „es tut uns aber sicherlich gut, jemanden zu holen, der einen anderen Blick auf die Stadt hat, Bocholt aber kennt und liebt.“

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