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Zum Frühstück? Kaffe, Rührei, Umsatz!

Hochmotiviert in Sachen Empfehlungen: Judith Möllmann, Frank Brenneis, Matthias Paschold (Backup Führungsteam), Michael Meyermann, Rechtsanwalt Andreas Kirchberg (Führungsteam, Chapterdirektor Bocholt), Christoph Theissen, Unternehmensberaterin Claudia Hi

Von Gabi Frentzen

 

Bocholt. „Michael Ende warnt in ‚Momo‘ vor Männern in grauen Anzügen“, stellt sich der junge Mann in Jeans und Freizeithemd vor und ergänzt: „Ich leite die Ergo-Versicherungsagentur. Und ich wünsche einen schönen Tag.“ In 30 Sekunden ist an diesem frühen Morgen alles gesagt. Er hofft, dass die Kurzpräsentation in den Köpfen der Anwesenden bleibt, legt schon mal die Visitenkarten bereit und wünscht sich für Punkt 8:30 Uhr ein umsatzstarkes „Eins-zu-Eins“...
Weltweit treffen sich Unternehmer jeden Mittwoch zum Frühstück. Immer pünktlich morgens um sieben, immer am selben Ort. Die Geschäftsleute sind Mitglieder von Business Network International (BNI), einer Vereinigung von Unternehmern, die in Amerika ihren Ursprung hat, und jetzt mit einem Chapter auch in Bocholt vertreten ist. BNI ist lokal in der Unternehmerschaft derzeit „in aller Munde“ Das liegt nicht nur am überaus schmackhaften Rührei zum Frühstück, sondern eher an der Art, wie sich BNI „verkauft“. Nämlich als Netzwerk, das über den Austausch von Geschäftsempfehlungen mehr Umsatz in die einzelnen Mitgliedsunternehmen bringen will.

 

Wie das gelingt, lesen Sie in der Ausgabe vom 23.2.

„Beruhigungspille“ Beratungsgespräch?!

Inge Bihn, Demenzberaterin bei der Caritas Bocholt. Foto: Frentzen

Bocholt. (fren) Plötzlich tritt der Vater auf die Bremse. Mitten auf der Autobahn. Er schaut seine  Tochter an und fragt: „Wo sind wir eigentlich?“ Für Inge Bihn war dieser Vorfall, der sich vor über 20 Jahren in ihrer Heimat am Bodensee ereignete, ein Schockerlebnis. Gott sei Dank ist nichts passiert. Noch heute erzählt sie davon, wenn Angehörige sie aufsuchen, um Rat und Hilfe zu bekommen. Inge Bihn hat vor neun Jahren bei der Caritas in Bocholt den Bereich Demenzberatung übernommen. Sie weiß, was es heißt, wenn Vater oder Mutter plötzlich vergisst. Wobei das Adjektiv deplatziert ist. Demenz kommt nicht plötzlich. Demenz ist ein schleichender Prozess. Und ist mitten unter uns. Heute spricht man über die Krankheit. Offen und ehrlich. Entsprechend nehmen viele Angehörige frühzeitig Beratung in Anspruch. Und früh ist wichtig.

 

Bocholter Report: „Frau Bihn, welchen Stellenwert nimmt Demenzberatung ein?“
Inge Bihn:
„Demenz ist ein Thema, das immer mehr Menschen bewegt. Die Zahl der älteren Menschen nimmt zu. Jeder von uns kann davon mal betroffen sein. Die Menschen haben verstanden, dass wir lernen müssen, mit Demenz umzugehen. Als ich vor gut neun Jahren mit der Beratung startete, war das Verständnis sehr viel kleiner, Angehörige kamen oft erst auf mich zu, wenn die Erkrankung bei Vater oder Mutter schon weit fortgeschritten war. Ich bin sehr froh, dass das heute anders ist. Angehörige suchen früh Hilfe. Und das macht vieles leichter.“

 

Das gesamte Interview mit Inge Bihn lesen sie in der Ausgabe vom 16. Februar.

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