Offene Baustelle im Stadtteil "Fildeken"

Bocholt.

Im Bocholter Stadtteil „Fildeken“ wird zurzeit ein älteres Haus beispielhaft saniert. Die Stadt Bocholt als „Klimakommune des Landes NRW“ fördert dieses Projekt und setzt darauf, dass es Schule macht.

Im Bocholter Stadtteil "Fildeken" wird zurzeit ein älteres Haus bespielhaft Gerüste, Schuttcontainer, Handwerkerwagen, Lärm und Staub: Das Haus auf der Rheinstraße 31d im Bocholter Stadtteil "Fildeken" ist derzeit eine große Baustelle. Das Ehepaar Büning, das mit seinen Kindern dort wohnt, ist dennoch guter Dinge, denn die Zukunftsaussichten in den eigenen vier Wänden sind gut: Im Herbst schon soll ihr Haus generalüberholt sein, deutlich weniger Energie verbrauchen und mehr Wohnkomfort bieten.

Das Haus der Bünings ist Baujahr 1955 und ein typisches der Nachkriegszeit, wie es im Stadtteil „Fildeken“ häufig zu finden ist. Vor zehn Jahren haben sie das Haus gekauft und sich direkt darin „verliebt“, wie Holger Büning sagt: „Wobei schon damals klar war, dass man in Sachen Energietechnik etwas machen muss.“ Durch das Ergänzen einiger Dämmungen, am Dach, an den Fassaden sowie an der Kellerdecke, sparen sie viel Energie und rechnen mit rund 80 Prozent weniger Energiekosten. Das Haus erhält zudem ohne Kernsanierungen neue Fenster und eine zentrale Lüftungsanlage. Auch nach der Sanierung wird  sich das Haus architektonisch dem baulichen Stil der Siedlung weiterhin anpassen.   Der Bürgerverein hofft auf Nachahmer die darauf aufmerksam gemacht werden, wie man Gebäude fit macht für die Herausforderungen, die der Klimawandel mit sich bringt. 

Öffentliche Besichtigungstermine

An bestimmten Terminen, die an dieser Stelle und im online Bautagebuch veröffentlicht werden, kann die Baustelle von interessierten Bürgerinnen und Bürgern besichtigt werden. Interessant ist das für alle, die wissen wollen, welche Möglichkeiten es gibt, ältere Gebäude energetisch aufzuwerten. Familie Büning und Handwerker stehen an diesen Terminen Rede und Antwort. Das Bauvorhaben wird im Internet dokumentiert auf der Seite des Bürgervereins unter www.bocholt-fildeken.de .

Fern und doch so nah: I. Weltkrieg begann vor 100 Jahren

Bocholt. (Rü) Vor 100 Jahren brach der 1. Weltkrieg aus, mit verheerenden Folgen für Europa. Millionen Menschen ließen ihr Leben, der Krieg erzeugte eine nie zuvor gekannte soziale Not bei Kriegswaisen und -witwen und die gesamten direkten Kriegsausgaben betrugen 1914 bis 1918 unvorstellbare 956 Milliarden Goldmark (Quelle: wikipedia). Zahlreiche Publikationen widmen sich in diesem Jahr, speziell in diesen Tagen den dramatischen Ereignissen. Mein Kollege Redakteur Elmar Venohr hat vor knapp 20 Jahren seine Examensarbeit zum Thema geschrieben. Wir in der Redaktion fanden das einen ganz eigenen Ansatz, sich mit dem 1. Weltkrieg zu beschäftigen.

 

Hier gehts weiter zum Interview mit Report-Redakteur Elmar Venohr...

30 Jahre Bocholter Report und Bocholt schreibt Buch...

30 Jahre Bocholter Report - ein Jubiläumsjahr, das mit einem außergewöhnlichen Buch im Dezember 2014 abgerundet wird. Viele Autoren aus Bocholt und Umgebung nehmen IHN an die Hand, unseren Anton. Der kommt aus Frankfurt und lernt Bocholt und Umgebung aus den verschiedensten Blickwinkeln kennen. Mehr über das Projekt, die Möglichkeit auch für Sie, sich als Autor/in zu beteiligen und die bereits erschienenen Kapitel finden Sie, liebe User, hier...

 

 

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Von Station zu Station - Zu Besuch im St. Agnes-Hospital

In loser Folge stellt der Bocholter Report das Bocholter St.-Agnes-Hospital sozusagen "Von Station zu Station" vor - und zwar hier...