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Und Donnerstag heißt es Schnipp & Schnapp...

Bewaffnet mit Scheren halten am morgigen Altweiber-Donnerstag wohl auch die Ladies der No Names aus Spork Auschau nach männlichen Opfern, um ihnen kurzerhand die Krawatten zu stutzen. Die Tradition des Krawattenabschneidens ist in seiner Wichtigkeit mit dem Karnevalszug am Rosenmontag zu beschreiben. Der Ursprung dieser Tradition stammt aus einer Zeit, in der die Frauen gegenüber den Männern in vielerlei Hinsicht Nachteile besaßen. Einmal im Jahr schnitten sie ihnen deshalb die Krawatte ab, um ihnen einen Teil der Macht zu rauben. Auch wenn diese Zeiten längst vorbei sind, ist es nach wie vor eine beliebte Tradition, die die Gesellschaft darin erinnert, dass Männer und Frauen dieselben Rechte und Chancen haben sollten. Also, liebe Männer, „drücken“ gilt nicht. Weiberfastnacht ist nunmal eine uralte Tradition, an der Mann aktiv teilhaben sollte. Es muss ja nicht die  Lieblingskrawatte sein, die morgen „um den Hals geschnallt wird“. Ein ausgedienter Schlips tut es doch auch. Ganz gleich, ob zum Anzug oder über des Handwerkers Latzhose, der Schlips ist einfach Pflicht.   Darum, liebe Männer, seid keine Spielverderber. Und mit ein wenig Glück gibt’s für den „abgeknipsten Schlips“ ein „Bussi“ auf die Wange. Es gibt übrigens in der Tat Männer, die kommen um die gute alte Tradition gar nicht drumherum. Die hohen Herren im Rathaus zum Beispiel tragen fast immer einen Schlips. Es ist daher kein Zufall, dass die Frauen beim Weiberfasching  gerade hier diesem männlichen Machtsymbol zu Leibe rücken und massenhaft Krawatten abschneiden. Liebe Bürgermeister, es ist mal wieder Zeit, die ausgedienten Schlipse aus den Schränke zu holen.
Und sollte ein No Name der Sporker Grenztröpfkes in Sicht sein: Nicht verstecken, sondern freiwillig einfach mal Opfer sein! In diesem Sinne, helau, Ihr Weiber, Euch einen fantastisch-wilden Donnerstag!

"Das geht mir auf den Wecker"

• Ist auch noch mit 84 Jahren ein absolut sicherer Autofahrer: Manfred Mosebach aus Bocholt. (Foto: Marcus Beckmann)

Von Marcus Beckmann

 

Bocholt. Klack – klack – klack. Der Blinker des BMW 316 von Manfred Mosebach geht. Er biegt auf die B67 ab. „Ich bin jeden Tag mit dem Auto unterwegs“, sagt der 84 Jahre alte, rüstige Rentner. Wie er so hinter seinem Lenkrad sitzt, erinnert er mich irgendwie an meinen Papa. Sofort steigt ein Wohlgefühl in mir auf und ich fühle mich neben ihm sicher. Doch die Hektik auf deutschen Straßen wächst, der Verkehr wird immer dichter und gefährlicher -auch in und um Bocholt. Sind ältere Verkehrsteilnehmer wie Manfred Mosebach diesen Belastungen noch gewachsen?

Lesen Sie weiter in der Report-Ausgabe vom 18.2.2017 - hier:  E-Paper...

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