Ausstellungseröffnung im MAM

Das Medizin- und Apothekenmuseum Rhede zeigt vom 14.09.2014 bis 09. 11.2014 Portraits der Malerin Maria-Margaretha Modlmayr.Modlmayrs Arbeiten befassen sich mit dem Thema des Porträtierens. Das eigene Gesicht, Gesichter von vertrauten Personen, historische und aktuelle Bilder dienen ihr als Vorlagen.

Das Gesicht als Oberfläche auf der sich innere und äußere Prozesse widerspiegeln, offenbart sich durch das Vorhandensein eines Gegenübers: so entstehen die Face- scapes – Landschaften von Gesichtern. In immer wieder neuen Werkgruppen lässt sie diese Bilder auf sich wirken und entwickelt Wahrnehmungsfilter, fokussiert den Blick und macht deutlich, dass Wahrnehmung auf unterschiedlichsten Ebenen sehr komplex ist. „Modlmayr arbeitet sich in die Tiefe, legt Verborgenes frei, Gelebtes, das sich eingegraben hat, Vertiefungen wie Flüsse in einer Landschaft, Auffaltungen wie Hügel, Verwerfungen wie Endmoränen“, sagt Wibke von Bonin.

Im Medizin- und Apothekenmuseum Rhede wird eine Auswahl von Arbeiten aus verschiedenen Werkgruppen der letzten 20 Jahre zu sehen sein.

Die Ausstellungseröffnung findet am Sonntag, 14. September 2014 um 11.00 Uhr im Medizin- und Apothekenmuseum Rhede statt.
 

Rein ins kühle Nass...

Bocholt. (fren) Es nimmt und nimmt kein Ende. Im sozialen Netzwerk sind schon lange nicht mehr nur die Videos von Prominenten zu sehen, auch der „kleine Bürger“ beteiligt sich aktiv an der Ice Bucket Challenge for ALS 2014. Täglich gibt es neue Videos zu sehen, in denen sich Jugendliche wie auch Erwachsene einen Eimer eiskaltes Wasser über den Kopf schütten und damit mittlerweile nicht mehr nur für Erheiterung sorgen, sondern auch genervte Kommentare ernten. Die Teilnehmer, die wiederum ihrerseits Bekannte und Freunde nominieren und diese somit „in die Pflicht nehmen“, stellen nicht nur ein Video ins Internet, sie spenden auch. Zumindest ist das der eigentliche Sinn und Zweck. Im Mittelpunkt steht eine bislang unheilbare und grausame Krankheit: ALS. Mit den Spendengeldern soll die Forschung vorangetrieben werden. Als nun auch zwei Report-Mitarbeiter nominiert wurden, wurde viel diskutiert. Auf Nachfrage zeigte sich:  Viele wissen mit dem Begriff ALS überhaupt nichts anzufangen. Das war der Grund, warum die Entscheidung fiel, sich zu beteiligen. In der aktuellen Report-Ausgabe gibt es alles Wichtige, was man rund um ALS wissen muss. 

Wen wir nominieren? Jeden, der spenden möchte. Ganz gleich, für welchen Zweck auch immer. Und wann immer er möchte. Trotzdem viel Spaß mit unserem Videobeitrag. 

 

ALS: Lou Dynia-Konzert im "Guten Hirten"

Bocholt. Wer hat sie noch nicht gesehen – die unzähligen Videos in den sozialen Netzwerken, wo sich Menschen „nass machen“ – die Ice Bucket Challenge. Auch Lou Dynia wurde bei Facebook nominiert, sich einen Eimer Eis-Wasser über den Kopf zu schütten und zu spenden. Er ist aber der Meinung, „dass zu viele Menschen den Grundgedanken dahinter gar nicht kennen und nicht wissen, was ALS ist, geschweige denn, wohin das Geld geht.“ Lou Dynia möchte anders auf die Krankheit aufmerksam machen – direkt vor der Haustür, dort wo ALS-Patienten leben: im Guten Hirten in Bocholt.

Dafür hat er auch ein ganz persönliches Motiv: „Es ist noch nicht lange her, dass ein lieber Mensch aus meinem Umfeld an ALS gestorben ist. Seine letzten Lebenswochen verbrachte er im Hospiz vom Guten Hirten.“ Darum habe er kurzerhand dem Heimleiter Johannes Tepaße ein Benefiz-Konzert angeboten, bei dem alle Spendengelder direkt den Menschen im Hospiz vom Guten Hirten zu Gute kommen. Der Eintritt zu dem Konzert ist frei. Es beginnt am Mittwoch, 17.09.2014, um 19.00 Uhr im Casino vom Guten Hirten; Einlass ist ab 18:00 Uhr. Auf dem Programm stehen eigene Kompositionen, aber auch Songs der „Großen und international bekannten Künstler“. Lou Dynia schafft es immer wieder eine ganz besondere Stimmung zu zaubern und seinen Zuhörern „mitten ins Herz“ zu singen.

Freuen Sie sich auf einen emotionalen und energiereichen Abend mit einer berührenden Stimme, eingängigen Songs  - und ganz viel Gefühl!

Heimleiter Tepaße freut sich auf die Veranstaltung:  „Wir haben Platz für ca. 120 Gäste. Da können wir doch einiges bewegen!“ 

Fern und doch so nah: I. Weltkrieg begann vor 100 Jahren

Bocholt. (Rü) Vor 100 Jahren brach der 1. Weltkrieg aus, mit verheerenden Folgen für Europa. Millionen Menschen ließen ihr Leben, der Krieg erzeugte eine nie zuvor gekannte soziale Not bei Kriegswaisen und -witwen und die gesamten direkten Kriegsausgaben betrugen 1914 bis 1918 unvorstellbare 956 Milliarden Goldmark (Quelle: wikipedia). Zahlreiche Publikationen widmen sich in diesem Jahr, speziell in diesen Tagen den dramatischen Ereignissen. Mein Kollege Redakteur Elmar Venohr hat vor knapp 20 Jahren seine Examensarbeit zum Thema geschrieben. Wir in der Redaktion fanden das einen ganz eigenen Ansatz, sich mit dem 1. Weltkrieg zu beschäftigen.

 

Hier gehts weiter zum Interview mit Report-Redakteur Elmar Venohr...

30 Jahre Bocholter Report und Bocholt schreibt Buch...

30 Jahre Bocholter Report - ein Jubiläumsjahr, das mit einem außergewöhnlichen Buch im Dezember 2014 abgerundet wird. Viele Autoren aus Bocholt und Umgebung nehmen IHN an die Hand, unseren Anton. Der kommt aus Frankfurt und lernt Bocholt und Umgebung aus den verschiedensten Blickwinkeln kennen. Mehr über das Projekt, die Möglichkeit auch für Sie, sich als Autor/in zu beteiligen und die bereits erschienenen Kapitel finden Sie, liebe User, hier...

 

 

Besuchen Sie uns auch bei Facebook!

Von Station zu Station - Zu Besuch im St. Agnes-Hospital

In loser Folge stellt der Bocholter Report das Bocholter St.-Agnes-Hospital sozusagen "Von Station zu Station" vor - und zwar hier...